Tempo und Tonart jedes Songs erkennen
Lade eine Audiodatei hoch, um Tempo (BPM) und Tonart zu schätzen. Sieh dir nach Konfidenz sortierte Kandidaten an, überprüfe mit Tap-Tempo und kopiere die Ergebnisse — alles im Browser.
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Unterstützt MP3, WAV, M4A, OGG und FLAC bis zu 100MB
Über die BPM- und Tonart-Erkennung
Dieses Tool schätzt das Tempo, indem es dein Audio mit einem Tiefpassfilter bearbeitet, um Perkussion zu isolieren, Spitzen in der resultierenden Energiehüllkurve findet und die Zeit zwischen ihnen histogrammiert. Die Tonart wird geschätzt, indem aus fensterbasierten FFTs ein 12-teiliges Tonhöhenklassenprofil erstellt und mit den Krumhansl-Schmuckler-Dur- und -Moll-Profilen korreliert wird. Beides sind etablierte Signalanalyse-Verfahren, bleiben aber Schätzungen, keine gesicherte Wahrheit.
Funktionen:
- Top-3-Tempo-Kandidaten mit Konfidenz statt nur einer Zahl
- Chroma-basierte Tonart-Erkennung mit Zweitplatzierter
- Tap-Tempo-Gegenprobe für schwierige Tracks
- Ergebnisse als Text kopieren — 100% privat, direkt im Browser
So erkennst du BPM und Tonart
- Lade eine Audiodatei hoch oder ziehe sie hinein (MP3, WAV, M4A, OGG oder FLAC)
- Warte einige Sekunden, während Tempo und Tonart analysiert werden
- Sieh dir die besten Tempo-Kandidaten und die erkannte Tonart an
- Prüfe mit Tap-Tempo gegen und kopiere die Ergebnisse als Text
Häufig gestellte Fragen
Wie genau ist die BPM-Erkennung?
Sie funktioniert gut bei Tracks mit stabilem, klarem Beat — Pop, Rock, Elektro, Hip-Hop. Weniger zuverlässig ist sie bei Musik mit lockerem oder wechselndem Tempo, da es sich um eine statistische Schätzung des häufigsten Beat-Intervalls handelt, keine musiktheoretische Analyse.
Welche Audioformate kann ich hochladen?
MP3-, WAV-, M4A/AAC-, OGG- und FLAC-Dateien bis zu 100MB werden unterstützt. Alles wird direkt in deinem Browser dekodiert und analysiert.
Warum zeigt das Tool drei Tempo-Kandidaten statt einem?
Beat-Erkennungsalgorithmen können ein Tempo nicht immer von seinem Doppelten oder der Hälfte unterscheiden — ein 90-BPM-Track kann dem Detektor wie 180 BPM erscheinen. Die Top 3 mit Konfidenz zu zeigen ist ehrlicher, als eine einzelne Vermutung als Fakt darzustellen.
Warum wurde die Hälfte oder das Doppelte des echten Tempos erkannt?
Das nennt man einen Oktavfehler, und er ist der Beat-Erkennung inhärent: Der Detektor findet das stärkste sich wiederholende Intervall in der Perkussion, aber dieses Intervall kann je nach Rhythmus jedem Schlag, jedem zweiten Schlag oder jedem zweiten Taktschlag entsprechen. Wenn der erste Kandidat falsch wirkt, prüfe die anderen beiden — das echte Tempo ist sehr oft eines davon.
Was bedeutet der Konfidenzwert?
Beim Tempo ist es der Anteil der erkannten Peak-zu-Peak-Intervalle, die zur Beat-Länge dieses Kandidaten passen — höher bedeutet einen gleichmäßigeren, klar pulsierenden Track. Bei der Tonart ist es ein Korrelationswert gegenüber bekannten Dur-/Moll-Tonhöhenprofilen — höher bedeutet, dass die Noten des Songs stärker zu dieser Tonart passen.
Wie genau ist die Tonart-Erkennung?
Die Chroma-basierte Tonart-Erkennung funktioniert recht gut bei tonal klarer Musik mit stabiler Tonart, kann aber durch starke Verzerrung, atonale oder ambiente Passagen, Tonartwechsel mitten im Song oder Live-/Rubato-Darbietungen mit schwankender Tonhöhe und Timing gestört werden. Betrachte das Ergebnis als starke erste Vermutung, nicht als Gewissheit — die Zweitplatzierte ist oft die parallele Dur-/Molltonart der richtigen Tonart.
Datenschutz
Deine Audiodatei wird vollständig in deinem Browser mit der Web Audio API dekodiert und analysiert — sie wird niemals auf einen Server hochgeladen.
Standards & Referenzen
Zuletzt aktualisiert: 2026-07-25